Therme 1
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Saunahof
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yes
Therme 1
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Geschichte der Therme 1 von 1938 bis 2010

8. Februar 1938
Geburtstag der Therme 1

Die Bohrung Füssing I, mit der nach Erdöl gesucht worden ist, wird in einer Tiefe von ca. 1000m fündig. Zutage trat mit einer Quelltemperatur von rund 60 ° C mit vielen Mineralien angereichertes, schwefelhaltiges Thermalwasser, wegen seiner Heilkraft nicht minder wertvoll, wie sich später herausstellen sollte.

1947
Beginn des ersten Badebetriebes

Nach Ende des 2. Weltkrieges hörte die amerikanische Militärregierung, die hier stationiert war, von der Quelle und requirierte sie. So entstand der erste improvisierte Badebetrieb. Als Badewannen dienten Kanalisationsrohre, die auf den Kopf gestellt und ausbetoniert wurden. Der erste Name des Bades lautete „Pearl-bath“, nach David Pearl, dem Direktor der UNRA.

1949
Die außergewöhnliche Heilkraft des Wassers wird deutlich

Man spricht vom „Füssinger Gold“.

28. Juni 1950
Staatliche Anerkennung als Heilquelle

Bezeichnung: „Schwefel- und fluoridhaltige Natrium- Hydrogencarbonat-Chlorid-Therme.“ Festlegung der Heilanzeigen. Schwerpunkt: Erkrankungen des Bewegungsapparates.

13. Mai 1952
Alfons Haßfurter

Der Kaufmann Alfons Haßfurter sichert sich Rechte am Thermalwasser zur Verwertung für Trinkzwecke.

15. Juli 1955
Übertragung der Quellrechte

Übertragung der Quellrechte und sämtlicher bis dahin vorhandener Einrichtungen von der Bayerischen Mineral-Industrie AG (BMI) auf die Thermalbad Füssing GmbH.

1957
Einweihung des Rundbeckens

1958
Bau eines ersten Kurmittelhauses

Vorausgegangen war die Gründung des Zweckverbandes Bad Füssing zur Schaffung der nötigen Infrastruktur.

November 1963
Erbohrung einer weiteren Therme

Erbohrung einer weiteren Therme durch den Freistaat Bayern (Therme II, heutige Europa Therme).

22. August 1964
Die Therme III wird fündig

Im Auftrag des Ehepaares Dres. Eduard und Angelika Zwick war eine weitere Bohrung niedergebracht worden (Therme III, jetziges Johannesbad).

1969 bis 1986
Die Gemeinde Safferstetten und der Weiler Füssing entwickeln sich weiter zum „Bad Füssing“

18. November 1986
Gesamtbereinigung der „Bad Füssinger Verhältnisse“

Ein Tag, der für die weitere Entwicklung Bad Füssings und der Therme I von entscheidender Bedeutung ist. Die angestrebte Gesamtbereinigung der „Bad Füssinger Verhältnisse“, wie die Streitigkeiten um das Thermalwasser zusammenfassend genannt wurden, wurde vollendet.

Januar 1987
Die Gemeinde Bad Füssing übernimmt die Therme I durch Pachtvertrag.

1987 bis 2009
Modernisierung der Therme I durch die Gemeinde Bad Füssing

Rund 42 Mio. Euro wurden in 22 Jahren investiert. Der Thermenhof West und der Thermenhof Mitte bilden jeweils für sich einen windgeschützten, sonnigen Innenhof. Das Umkleidegebäude verbindet diese zwei Badebereiche. Im Thermenhof West dominiert das charakteristische Rundbecken, im Thermenhof Mitte das Hexagon-Hallenbad mit dem Trapezbecken, mit Aussicht zur Liegewiese und zum Saunahof, der im Jahr 2003 eröffnet wurde.

1987 bis 1988
Bauabschnitt 1

Thermenhof West: Sanierung und attraktive Gestaltung des Rundbeckens, Wandelhalle, Gang, Sonnenterrasse und Dampfbad

1990 bis 1992
Bauabschnitt 2

Thermenhof Mitte mit Hexagon-Hallenbad, Trapezbecken, Whirlpool, Grottenbad, Ruhe- und Liegebecken und Heißwasserpool.

1993
Bauabschnitt 3

Errichtung eines Bademantelgang zum Thermalresort Köck und zum Orthopädiezentrum. Mit dem Hotel Holzapfel sind nunmehr drei „Häuser“ mit einem Bademantelgang an die Therme I angeschlossen.

1993 bis 1995
Bauabschnitt 4

Weitere Tiefgaragen werden gebaut. Knapp 500 kostenlose Stellplätze stehen nun zur Verfügung.

1995
Neuerrichtung des Schwimmerbeckens

1996 bis 1997
Bauabschnitt 5

Errichtung Haus der Quelle. Dies ist eine lichtdurchflutete Badehalle mit 3 Innenbecken und einem Atriumbecken, darin integriert ein Restaurant mit Cafeteria sowie auf der Galerie Ruheplätze und eine Solarienlandschaft.

2000 bis 2003
Bauabschnitt 6

Das Gesundheitszentrum wird gebaut. Ein quaderförmiges Gebäude mit modernen, hellen Räumen für physiotherapeutische Behandlungen. Dazu eine Arztpraxis.

2002 bis 2003
Errichtung des Saunahofs mit direkter Anbindung an die Therme I

Ein historischer Rottaler Vierseithof aus dem 18. Jahrhundert wurde als paradiesische Saunalandschaft errichtet.

September bis Dezember 2006

Neubau des Atriums mit den Dampfbädern Silentium und Mysterium. Einbau eines Kaltwassertauchbeckens. Neue Sprudel im Whirlpool.

September bis Dezember 2007

Errichtung der 1. Kartoffelsauna in Europa im Saunahof der Therme 1. Auf einer Fläche von rund 200 qm wurde passend zum Rottaler Vierseithof ein Kartoffelkeller nachgebaut.

November 2009
Erweiterung der physikalischen Abteilung

Neuer Wellnessbereich "SINNENREICH". Das vielfältige Repertoire reicht von entspannenden Aromaöl- und Energiemassagen bis hin zu Angeboten zum Wohlfühlen, die Körper und Geist in Einklang bringen. Als absolutes Highlight gilt der Körperkult in der Soft-Packliege, ein aufgeheiztes Wasserbett, in dem Sie Erholung und Entspannung in „fast" schwebendem Zustand genießen können.

Januar 2010
Neue Jagasauna im Saunahof

Die bisherige Finnische Aufgusssauna wurde komplett neu gestaltet. Dabei ließen sich die Verantwortlichen von den Jagdstuben in traditionellen Rottaler Bauernhöfen inspirieren. Kapitale Hirschgeweihe zieren jetzt die Fassade des Wohnhauses und weisen den Weg zur „Jagasauna“. In der rustikal gestalteten Sauna, mit dem Hirschgeweih, sorgen farbig hinterleuchtete Silhouetten von Jagdwild, wie Wildschwein und Auerhahn für ein äußerst stimmungsvolles Ambiente.

März 2010
Aus dem Schmiedebad wird ein Salzkammerl

Das einstige Schmiedebad wurde umgebaut in ein Salzkammerl. Das Gradierwerk in der Mitte des Raums besteht aus einem Gerüst mit Weißdornreisigbündeln, über das die Sole rieselt und zusätzlich noch zerstäubt wird. Feinste Tröpfchen werden über die Atemwege aufgenommen und entfalten so ihre heilende Wirkung.

Februar 2011
Die Rottaler Aufguss-Sauna wird umgebaut zur Hexensauna

In der Rekordeinbauzeit von nur einer Woche entstand aus der Rottaler Aufgusssauna die Rottaler Hexensauna. Es präsentiert sich die neu gestaltete Hexensauna. Im Inneren befinden sich drei bequeme übereinanderliegende Sitzreihen, die genügend Platz für bis zu 60 Personen bieten. Damit wurde die Kapazität um 30 Plätze erweitert. An den Wänden hängen schaurige Hexenbilder und an der Decke dienen zwei wilde Hexen als Ventilatoren, die mit ihren Besen die Besucher gehörig ins Schwitzen bringen. Farbiges, gedimmtes Licht hüllt die Hexensauna in magisches Ambiente und lässt den mittig platzierten Ofen wie ein Mobiliar der Hölle erscheinen.