Geschichte der Therme I von 1938 bis 2010

- 8. Februar 1938

- Jahr 1947

- Jahr 1958

- Jahr 1960

- Jahr 2000

- Jahr 2003

- Jahr 2006

- Jahr 2006

- Jahr 2006

- Dezember 2007

- November 2009

- Januar 2010

- März 2010

- Februar 2011
8. Februar 1938: Geburtstag der Therme I.
Die Bohrung Füssing I, mit der nach Erdöl gesucht worden ist, wird in einer Tiefe von ca. 1000m fündig. Zutage trat mit einer Quelltemperatur von rund 60 ° C mit vielen Mineralien angereichertes, schwefelhaltiges Thermalwasser, wegen seiner Heilkraft nicht minder wertvoll, wie sich später herausstellen sollte.
1947: Beginn des ersten Badebetriebes.
Nach Ende des 2. Weltkrieges hörte die amerikanische Militärregierung, die hier stationiert war, von der Quelle und requirierte sie. So entstand der erste improvisierte Badebetrieb. Als Badewannen dienten Kanalisationsrohre, die auf den Kopf gestellt und ausbetoniert wurden. Der erste Name des Bades lautete „Pearl-bath“, nach David Pearl, dem Direktor der UNRA.
1949: Die außergewöhnliche Heilkraft des Wassers wird deutlich.
Man spricht vom „Füssinger Gold“.
28. Juni 1950: Staatliche Anerkennung als Heilquelle.
Bezeichnung: „Schwefel- und fluoridhaltige Natrium- Hydrogencarbonat-Chlorid-Therme.“ Festlegung der Heilanzeigen. Schwerpunkt: Erkrankungen des Bewegungsapparates.
13. Mai 1952: Der Kaufmann Alfons Haßfurter sichert sich Rechte
am Thermalwasser zur Verwertung für Trinkzwecke.
15. Juli1955: Übertragung der Quellrechte
und sämtlicher bis dahin vorhandener Einrichtungen von der Bayerischen Mineral-Industrie AG (BMI) auf die Thermalbad Füssing GmbH.
1957: Einweihung des Rundbeckens
1958: Bau eines ersten Kurmittelhauses.
Vorausgegangen war die Gründung des Zweckverbandes Bad Füssing zur Schaffung der nötigen Infrastruktur.
November 1963: Erbohrung einer weiteren Therme
durch den Freistaat Bayern. (Therme II, heutige Europa Therme)
22. August 1964: Die Therme III wird fündig.
Im Auftrag des Ehepaares Dres. Eduard und Angelika Zwick war eine weitere Bohrung niedergebracht worden (Therme III, jetziges Johannesbad).
1969 bis 1986: Die Gemeinde Safferstetten und der Weiler Füssing entwickeln sich weiter zum „Bad Füssing“
18. November 1986: Ein Tag, der für die weitere Entwicklung Bad Füssings und der Therme I von entscheidender Bedeutung ist.
Die angestrebte Gesamtbereinigung der „Bad Füssinger Verhältnisse“, wie die Streitigkeiten um das Thermalwasser zusammenfassend genannt wurden, wurde vollendet.
Januar 1987: Die Gemeinde Bad Füssing übernimmt die Therme I durch Pachtvertrag.
1987 bis 2009: Modernisierung der Therme I durch die Gemeinde Bad Füssing.
Rund 42 Mio. Euro wurden in 22 Jahren investiert. Der Thermenhof West und der Thermenhof Mitte bilden jeweils für sich einen windgeschützten, sonnigen Innenhof. Das Umkleidegebäude verbindet diese zwei Badebereiche. Im Thermenhof West dominiert das charakteristische Rundbecken, im Thermenhof Mitte das Hexagon-Hallenbad mit dem Trapezbecken, mit Aussicht zur Liegewiese und zum Saunahof, der im Jahr 2003 eröffnet wurde.
1987 bis 1988: Bauabschnitt 1
Thermenhof West: Sanierung und attraktive Gestaltung des Rundbeckens, Wandelhalle, Gang, Sonnenterrasse und Dampfbad
1990 bis 1992: Bauabschnitt 2
Thermenhof Mitte mit Hexagon-Hallenbad, Trapezbecken, Whirlpool, Grottenbad, Ruhe- und Liegebecken und Heißwasserpool.
1993: Bauabschnitt 3
Errichtung eines Bademantelgang zum Thermalresort Köck und zum Orthopädiezentrum. Mit dem Hotel Holzapfel sind nunmehr drei „Häuser“ mit einem Bademantelgang an die Therme I angeschlossen.
1993 bis 1995: Bauabschnitt 4
Weitere Tiefgaragen werden gebaut. Knapp 500 kostenlose Stellplätze stehen nun zur Verfügung.
1995: Neuerrichtung des Schwimmerbeckens
1996 bis 1997: Bauabschnitt 5
Errichtung Haus der Quelle. Dies ist eine lichtdurchflutete Badehalle mit 3 Innenbecken und einem Atriumbecken, darin integriert ein Restaurant mit Cafeteria sowie auf der Galerie Ruheplätze und eine Solarienlandschaft.
2000 bis 2003: Bauabschnitt 6
Das Gesundheitszentrum wird gebaut. Ein quaderförmiges Gebäude mit modernen, hellen Räumen für physiotherapeutische Behandlungen. Dazu eine Arztpraxis.
2002 bis 2003: Errichtung des Saunahofs mit direkter Anbindung an die Therme I
Ein historischer Rottaler Vierseithof aus dem 18. Jahrhundert wurde als paradiesische Saunalandschaft errichtet.
September bis Dezember 2006
Neubau des Atriums mit den Dampfbädern Silentium und Mysterium. Einbau eines Kaltwassertauchbeckens. Neue Sprudel im Whirlpool.
September bis Dezember 2007
Errichtung der 1. Kartoffelsauna in Europa im Saunahof der Therme 1. Auf einer Fläche von rund 200 qm wurde passend zum Rottaler Vierseithof ein Kartoffelkeller nachgebaut.
November 2009: Erweiterung der physikalischen Abteilung
Neuer Wellnessbereich "SINNENREICH". Das vielfältige Repertoire reicht von entspannenden Aromaöl- und Energiemassagen bis hin zu Angeboten zum Wohlfühlen, die Körper und Geist in Einklang bringen. Als absolutes Highlight gilt der Körperkult in der Soft-Packliege, ein aufgeheiztes Wasserbett, in dem Sie Erholung und Entspannung in „fast" schwebendem Zustand genießen können.
Januar 2010: Neue Jagasauna im Saunahof
Die bisherige Finnische Aufgusssauna wurde komplett neu gestaltet. Dabei ließen sich die Verantwortlichen von den Jagdstuben in traditionellen Rottaler Bauernhöfen inspirieren. Kapitale Hirschgeweihe zieren jetzt die Fassade des Wohnhauses und weisen den Weg zur „Jagasauna“. In der rustikal gestalteten Sauna, mit dem Hirschgeweih, sorgen farbig hinterleuchtete Silhouetten von Jagdwild, wie Wildschwein und Auerhahn für ein äußerst stimmungsvolles Ambiente.
März 2010: Aus dem Schmiedebad wird ein Salzkammerl
Das einstige Schmiedebad wurde umgebaut in ein Salzkammerl. Das Gradierwerk in der Mitte des Raums besteht aus einem Gerüst mit Weißdornreisigbündeln, über das die Sole rieselt und zusätzlich noch zerstäubt wird. Feinste Tröpfchen werden über die Atemwege aufgenommen und entfalten so ihre heilende Wirkung
Februar 2011: Die Rottaler Aufguss-Sauna wird umgebaut zur Hexensauna
In der Rekordeinbauzeit von nur einer Woche entstand aus der Rottaler Aufgusssauna die Rottaler Hexensauna. Es präsentiert sich die neu gestaltete Hexensauna. Im Inneren befinden sich drei bequeme übereinanderliegende Sitzreihen, die genügend Platz für bis zu 60 Personen bieten. Damit wurde die Kapazität um 30 Plätze erweitert. An den Wänden hängen schaurige Hexenbilder und an der Decke dienen zwei wilde Hexen als Ventilatoren, die mit ihren Besen die Besucher gehörig ins Schwitzen bringen. Farbiges, gedimmtes Licht hüllt die Hexensauna in magisches Ambiente und lässt den mittig platzierten Ofen wie ein Mobiliar der Hölle erscheinen.




